Reformationsgeschichtliche Vorträge

Die Ebernburg-Stiftung dient dem Studium der Reformationsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des mittelrheinischen Raumes.

In ihrem Rahmen und zumeist auf der Ebernburg finden reformationsgeschichtliche Vorträge und Studientagungen statt, an denen jeder teilnehmen kann. Interessierte können sich auf der Seite "nächster Vortrag" über Thema, Referent und Zeitpunkt informieren. Vorträge, Referate und Diskussionsergebnisse werden in den  Ebernburg-Heften veröffentlicht, von denen in der Regel jährlich eine Folge erscheint.

Von 1997 bis 2017 wurden/werden die folgenden Reformationsgeschichtlichen Vorträge gehalten:

111.
29. Oktober 2017
Referentin: Stefania Salvadori (Georg-August-Universität Göttingen):
»Karlstadts Entdeckung des Augustin und die Anfänge der Reformation in Wittenberg.«

110.
21. Mai 2017
Referent: Thomas Hahn-Bruckart (Johannes-Gutenberg- Universität Mainz):
»Die Entstehung einer 'anderen' Reformation. Karlstadt, Müntzer und die Wittenberger«

109.
30. Oktober 2016
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Emidio Campi zum Thema:
»Die Schweizerische Reformation - Ein theologisches Profil -«

108.
8. Mai 2016
Prof. Dr. Matthieu Arnold (Straßburg) über das Thema
»Martin Bucer (1491-1551): Der Reformator Straßburgs und Süddeutschlands nach seinem Briefwechsel«.

107.
8. November 2015
Dr. Jan Martin Lies (Mainz):

»Ihr dürft uns auch gute Correction geben …«
Politik und Religion im Verhältnis zwischen Landgraf Philipp von Hessen und Martin Bucer.

106.
3. Mai 2015
Mathias Müller (Mainz):
»Hartmut von Kronberg, frühreformatorischer Flugschriftenautor und Bundesgenosse Franz von Sickingens«.

105.
26. Oktober 2014
Prof. Dr. Thomas Kaufmann (Göttingen): 
»Sickingen, Hutten, der Ebernburgkreis und die reformatorische Bewegung.«

104.
18. Mai 2014
Prof. Dr. Kurt Andermann (Freiburg): »Das alte Herkommen bewahren.« Zur Situation des Ritteradels in Südwestdeutschland am Ende des Mittelalters.

103.
27. Oktober 2013
Prof. Dr. Markus Wriedt (Frankfurt):
»’dass man Kinder zur Schule halten soll' - Reformative Impulse zum kirchlichen und staatlichen Bildungswesen.«

102.
5. Mai 2013
Prof. Dr. Matthias Freudenberg (Saarbrücken): 
»Glauben lernen 1563 und heute. Der Heidelberger Katechismus als Herzstück der Kurpfälzischen Kirchenordnung.«

101.
28. Oktober 2012
Prof. Dr. Joachim Schneider (Mainz):
»Die Bedeutung von Burgen und Wehrkirchen für den niederen Adel«.

100.
13. Mai 2012
Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling (Kiel): 
»Die Musik ist eine herrliche Gabe Gottes« - Luther und die Reformation der Musik.

Der 100. Vortrag seit Bestehen der Ebernburg-Stiftung

Herr Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling (Kiel) spricht über
"Die Musik ist eine herrliche Gabe Gottes" - Luther und die Reformation der Musik.
Martin Luther hat nach eigenem Zeugnis die Musik über alles geliebt. Er war ein verständiger und kundiger musicus, hat Melodien erfunden und eine Motette komponiert. Für die Reformation insgesamt wurde die Musik zu einer Schlüsselkunst: zum Schlüssel zu Gott, zum Schlüssel zu den Menschen und zum Schlüssel zu sich selbst. Der Vortrag behandelt die Entdeckung der Musik als eines solchen Schlüssels.

99.
23. Oktober 2011
Prof. Dr. Hellmut Zschoch (Wuppertal):
»Maria als Figur der Reformation«.

98.
8. Mai 2011
Prof. Dr. Wolfgang Breul (Mainz):
»Franz von Sickingen in hessischer Perspektive«.

97.
7. November 2010
Prof. Dr. Hans Ammerich (Speyer):
Im Wechsel der Konfessionen. Pfalz-Zweibrücken von der Reformation bis zum Aufgeklärten Absolutismis.«

96.
9. Mai 2010
Prof. Dr. Volker Leppin (Jena):
»Melanchton und die weltliche Obrigkeit.«

95.
25. Oktober 2009
Dr. Achim Detmers (Hannover):
»Calvin und die Juden.«

94.
3. Mai 2009
Prof. Dr. Andreas Mühling (Trier):
»Calvin und die Deutschen - zur kirchenpolitischen Rezeption seiner Lehre im 16.Jahrhundert.«

93.
26. Oktober 2008
Prof. Dr. Michael Basse, Dortmund:
»Historische und theologische Aspekte einer Archäologie der Reformation.«

92.
4. Mai 2008
Dr. Ulrich Oelschläger, Worms:
»Luther war nicht der Erste. Die Wormser Prophetenübersetzung von 1527.«

91.
28. Oktober 2007
Prof. Dr. Stephan Weyer-Menkhoff, Mainz:
»Vermahnung zum Sakrament des Leibes und Blutes unseres Herrn«. Praktische Theologie nach der Reformation - zu Luthers Schrift von 1530.

90.
6. Mai 2007
Archivdirektor a. D. Dr. Fritz Reuter, Worms:
»Evangelischer Kirchenbau im Großherzogtum Hessen zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Friedrich Pützer, Augusto Varnesi und Ernst Riegel (mit Lichtbildern).«

Der 90. Vortrag seit Bestehen der Ebernburg-Stiftung

Herr Archivdirektor a. D. Dr. Fritz Reuter  (Worms) 
spricht über den evangelischen Kirchenbau im Großherzogtum Hessen zu Beginn des 20. Jahrhunderts: 
Friedrich Pützer, Augusto Varnesi und Ernst Riegel.

89.
22. Oktober 2006
Prof. Dr. Wolfgang Stribrny, Bad Sobernheim:
»Hugo Reich (1854-1935 und die Kreuznacher Diakonie von ihrer Gründung 1889 bis 1932.)«

88.
7. Mai 2006
Privatdozent Dr. Wolf-Friedrich Schäufele, Mainz:
»Heiligenverehrung im frühen Luthertum? Georg Major und die <Vitae Patrum>«.

87.
23. Oktober 2005
Prof. Dr. Walter G. Rödel, Mainz:
»Der Augsburger Religionsfriede 1555 und die Folgen.«

86.
8. Mai 2005
Dr. Ludwig Biewer, Auswärtiges Amt Berlin:
»König Gustav II. Adolf von Schweden im Spiegel der Geschichtsschreibung. Ein Versuch zu einer <gerechten> Histographie.«

85.
24. Oktober 2004
Prof. Karl-Heinz zur Mühlen, Universität Bonn:
»Die Reichsreligionsgespräche von Hagenau, Worms und Regensburg 1540/41. Chancen und Grenzen des kontroverstheologischen Dialogs in der Mitte des 16. Jahrhunderts.«

84.
9. Mai 2004
Dr. Frank Konersmann, Bielefeld:
»Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken im Jahrhundert der Reformation.«

83.
26. Oktober 2003
Prof. Dr. Dr. Otto Böcher, Mainz:
»Die Luther-Rose. Martin Luthers Siegel und Wappen der Reformatoren.«

82.
4. Mai 2003
Pfarrer Dr. Christoph Flegel, Odernheim:
»Dreimal Franz von Sickingen. Die ehemals lutherische Pfarrei Mittelbrunn unter sickingscher Herrschaft von der Reformation bis zur Union.«

81.
27. Oktober 2002
Privatdozent Dr. Marco Frenchkowski, Mainz/Hofheim Taunus:
»Die Reformatoren und der Islam. Die Wahrnehmung des Islams zwischen Apokalyptik und Politik in der Reformationszeit.«

80.
5. Mai 2002
Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath, Litt.D.h.c., Mainz:
»Franciscus Junius (Francois du Jon) 1545 - 1602. Ein Leben im Dienst des Calvinismus.«

Der 80. Vortrag seit Bestehen der Ebernburg-Stiftung

Herr Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath, Litt. D.h.c. (Mainz)
spricht über Franciscus Junius (Francois du Jon) 1545 - 1602:
Ein Leben im Dienst des Calvinismus.

79.
28. Oktober 2001
Studiendirektor Dr. Hans-Joachim Bechtoldt, Bad Münster a.St.-Ebernburg:
»Josel von Rosheim, >Fürsprecher< der deutschen Juden, und seine Kontaktnahme zu Martin Luther«

78.
6. Mai 2001
Prof. Dr. Siegfried Bräuer, Berlin:
»>ohnehin mehr ein Bekenntnisbuch<. Melanchthons Loci communes von 1521«

77.
29. Oktober 2000
Prof. Dr. Irene Dingel, Mainz:
»Rechtfertigung und Rechtfertigungsdebatte im ökumenischen Dialog«

76.
7. Mai 2000
Oberkirchenrat i.R. Prof. Dr. Karl Dienst, Darmstadt-Eberstadt »Luthers Frau und: Katharina von Bora (1499—1552)«

75.
31. Oktober 1999
Pfarrer und Dekan i.R. Otto Kammer, Griesheim:
»Die Anfänge der Reformation in der Stadt Worms«

74.
2. Mai 1999
Pfarrer i.R. Johannes Polke, Bad Münster a.St.-Ebernburg:
»Die Ebernburg im Besitz der Grafen von Sponheim«

73.
1. November 1998
Prof. Dr. Dr. Otto Böcher, Mainz:
 »Die Theologen der Ebernburg«

72.
10. Mai 1998
Dr. Reinhard Scholzen, Singhofen b. Nassau/ Lahn:
»Franz v. Sickingen. Der wirtschaftliche und politische Aufstieg und Fall eines Reichsritters in der Zeit der Reformation«

71.
2. November 1997
Privatdozent Dr. Johann Anselm Steiger, Heidelberg:
»>Wider den melancholischen Teufel<. Zum Umgang mit der Schwermut bei Luther und im späteren Luthertum«

70.
11. Mai 1997
Prof. Dr. Berndt Hamm, Erlangen:
»Von der Gottesliebe des Mittelalters zum Glauben Luthers«

69. - 1.
Referenten und Themen der Ebernburg-Vorträge 1 bis 69 
finden Sie in den Inhaltsverzeichnissen unserer Ebernburg-Hefte.
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An den Vorträgen kann  jeder teilnehmen. Interessierte können sich auf der Seite »nächster Vortrag« über Thema, Referent und Zeitpunkt informieren..